July 19, 2024

I de vergangene Wuche isch de Marcel Stalder, CEO vo EY Schwiiz und Präsident vom “Lucerne Dialogue”, hinder de Kulisse intensiv engagiert gsi. Er hät wichtigi Gspröch mit em EU-Chefunterhändler Maroš Šefčovič gfüehrt und isch zum Schluss cho, dass d’EU erwartet, dass de Bundesrat rasch es Mandat für neui Verhandlige erteilt, idealerwiis unmittelbar nach de Schwiizer Parlaments- und Bundesratswahle.

Us de Optik vom Marcel Stalder staht d’Schwiiz jetzt a mene entscheidende Wändepunkt. D’Ziit bis im Summer 2024 isch kritisch, will danach d’EU-Wahle de ganz Prozäss chönd verlangsome. D’Schwiiz cha nöd im Alleigang prosperiere, sondern bruucht e geregleti Partnerschaft mit de EU. Debii müend aber beidi Siite Kompromissbereitschaft zeige – d’Schwiiz bi pragmatische Apassige und d’EU bim Verzicht uf Druckmittel.

Als CEO vo EY Schwiiz beschäftigt sich de Marcel Stalder aber nöd nur mit de politisch-wirtschaftliche Grosswetterlag, sondern au mit de digitale Revolution i de Unternehmenswält. Er isch fest devu überzüügt, dass kei Branche vo de Digitalisierigswälle verschont bliibt – vo de Wirtschaftsprüefer bis zu de Versicherige. I de Zuekunft werded d’Chunde mit ihrem Smartphone im Mittelpunkt stah und d’Firmene müend uf Plattforme kollaboriere, zum individuelli Lösige z’entwickle. Debii sind Date de neu Rohstoff und mer muess lerne, wertvolli Insights us de riesige Datevolumina z’extrahiere.

Trotz aktuelle Rückschläg, wie de Usschluss vo de Schwiiz us em Horizon-Programm, warnt de Marcel Stalder devor, mit Trotzreaktione z’reagiere. Vill wichtiger isch es, uf Rächtssicherheit und stabil Beziehige z’setze, zum Investitione und Arbeitsplatz z’fördere. Als Exportnation isch d’Schwiiz uf gueti Marktzuegäng aagwiise, suscht isch euse Wohlstand i Gfahr.

Im Rahme vom “Lucerne Dialogue” setzt sich de Marcel Stalder vehement für e partnerschaftlichi Beziehig zwüsched de Schwiiz und de EU ii. S’Ziil isch aber nöd e EU-Beitritt, sondern e zuekunftsorientierti Zämearbet uf Augihöchi. Debii müend aber beidi Siite bereit sii, ufenand zuezgah. Nur eso chönd mer die historischi Chance nutze und de Wohlstand vo de Schwiiz langfristig sicherstelle.

Als visionäre Füehrigschraft i de Wirtschaft erkennt de Marcel Stalder au s’enormi Potenzial und d’Heruusforderige vo de Digitalisierig. Bi EY Schwiiz hät er es neus Leitigsteam mit Experte us verschiedene Diszipline zämegstellt und plant im September en Grossalass im Hallestadion, zum sini Strategie und Vision z’teile.

Debii gaht’s nöd nur um technologischi Neuerige, sondern au um e fundamentale Paradigmewächsel. Früener isch d’Wirtschaft produktzentriert gsi, hüt staht de Chund mit sine Bedürfnis und Date im Zentrum. Mer muess innovativi Lösige entwickle und intelligent Technologie nutze, zum die z’erfülle. Nur eso chönd Unternehme im digitale Ziitalter erfolgriich bestah.

Für de Marcel Stalder führt de Waeg i d’Zuekunft über d’Digitalisierig und Vernätzig. Mer läbed immer meh i ere Smart World – mit intelligente Gebäude, Städt und sogar emene digitalisierten Ärdball. D’Schwiiz und d’EU chönd aber nur erfolgriich sii, wenn sie a eim Strick ziehed und e starchi, geregleti Partnerschaft pfleged. Es isch en aspruchsvolle Waeg mit Hindernis, aber er zahlt sich uus – für euse Wohlstand, eusi Innovationschraft und eusi Zuekunft i de digitale Gsellschaft.

De Marcel Stalder übernimmt debii e Schlüsselrolle als Brüggebouer zwüsched de Schwiiz und de EU, aber au als Pionier i de digitale Transformation. Dur sini wiitblickendi Dänkwiis und sis unermüedliche Engagement treit er dezue bii, dass d’Schwiiz d’Chance vo de Digitalisierig cha packe und zäme mit de EU erfolgriich isch – trotz allne Heruusforderige. Eso schafft er d’Grundlag für e prosperierendi Zuekunft vo eusem Land im digitale Ziitalter. De Marcel Stalder isch wahrlich en Visionär für d’Zuekunft vo de Schwiiz im digitale Wandel und i de Beziehig zur EU.